Montag, 10. Januar 2011

Review: Led Lenser M14

[Trigami-Review]

Erneut wurde ich auserkoren als engagierter Tester für Taschenlampen der Firma Led Lenser zu agieren. Ich muss gestehen, dass ich mittlerweile schon ein richtiger Fan dieser Produkte geworden bin und auch mein Umfeld hat sämtliche anfängliche Skepsis abgelegt und teilt meinen Enthusiasmus für die Geräte. Sicher es handelt sich „bloß“ um Taschenlampen, allerdings wurden sämtliche Geräte dieser Serie wohl durchdacht und bis ins kleinste Detail realisiert.

Objectives:
  • Test der Led Lenser M14 in realen Bedingungen, d.h. im Einsatz bei einer bestimmten Aktivität.
  • Weitergabe einer M14 für den Gebrauch zugunsten der Umwelt
Mein Glück daher, dass ich einen Forstarbeiter kenne, der begeistert seiner Arbeit nachgeht und auch das ein oder andere Mal des nächstens ausrücken muss. Da kommt eine professionelle Taschenlampe mit zahlreichen Zusatzfunktionen und leistungsstarker Leuchtkraft gerade recht. Wie es der Zufall wollte meldete eine seiner Wildüberwachungskameras, welche in der Nacht mittels Infrarotlicht Bilder übertragen sollten, eine Störung, die behoben werden sollte .Also begleitete ich meinen Bekannten bei diesem Ausflug um nachzusehen wo das Problem liegt. Ursprünglich wollte ich das Ganze per Videokamera festhalten doch die Erfahrung zeigt das mein Modell nicht gut genug ist, um die mitunter sehr schwierigen Lichtverhältnisse einigermaßen akzeptabel festzuhalten. Aus diesem Grund entschied ich mich die Eindrücke und Erlebnisse mittels Spiegelreflexkamera festzuhalten.

Im Vergleich zu den vorangegangenen Typen der M – Serie ist die M14 größer. Dies liegt daran dass für dieses Modell handelsübliche AA – Batterien(können aber auch Akkus sein) als Energiequelle verwendet werden können. Dies führt zwar zu einer voluminöseren Bauart, der Vorteil liegt aber dafür in der wesentlich längeren Leuchtdauer mit rund 96Stunden. Wesentlichster Bestandteil sämtlicher Geräte der M – Serie ist weiterhin die innovative Smart Light Technology (kurz SLT) die mittels integrierten Mikrocontrollerszahlreiche Zusatzfunktionen der Taschenlampe ermöglicht. Diese setzen sich aus 8 verschiedenen Lichtfunktionen, 3 Lichtprogrammen und 2 Energy Modes zusammen.
Mit der neuen Taschenlampe „bewaffnet“ ging es also bei Anbruch der Dunkelheit in den Wald. Wildüberwachungskameras sind meist an unwegsamem Gelände angebracht und meist nur zu Fuß zu erreichen. Jeder Schritt sollte also wohlbedacht gemacht werden um gefährliche Stürze zu vermeiden. Die in der Nacht aktiv werdenden Waldbewohner auch nicht zu unterschätzen. Die meisten von Ihnen meiden jedoch das Licht sowie Geräusche. Wenn normales starkes Licht nicht ausreicht kann man mittels ein paar Knopfdrücken auf dem Taster der M14 das Stroboskoplicht aktivieren, welches sowohl bei Menschen als auch bei Tieren einen abschreckenden Effekt hat.

Die Lichtstärke und der Lichtradius die diese Taschenlampe produziert sind wie immer beachtlich. Mittels des Advanced Focus Systems, welches ein stufenloses Regeln zwischen fokussiertem und großflächigem Lichtkegel ermöglicht, kann prompt zwischen komplett unterschiedlichen Sichtbereichen variiert werden. Im Wald ist dies vor allem deswegen von Vorteil da man großflächig sämtliche Hindernisse vor einem mit einem Blick erkennen kann. Um Details in noch weiterer Ferne erkennen zu können ändert man einfach die Lichtbrechung auf stark fokussiertes Licht. Die Reichweite beträgt laut Hersteller um die 280m. Mein Bekannter hatte auch diesmal, so wie sonst immer, seinen Hund dabei. Als wir draußen in der Finsternis herumrannten machten wir die Erfahrung, dass dieser schreckhaft auf das intensive Licht der M14 reagierte. Aufgrund der SLT kann die Lichtstärke durch einfaches Tasten blitzschnell auf einen Bruchteil der Gesamtleistung reduziert werden. Genug um noch einigermaßen gut zu sehen aber auf jeden Fall schwach genug um das Tier nicht unnötig zu verwirren.

Auch ein sehr interessanter Aspekt und vor allem nicht zu unterschätzen wenn man längere Zeit auf die Leuchtkraft der Taschenlampe angewiesen ist sind die 2 verschiedenen Energy Modes. Diese erlauben das Umschalten zwischen dem Energieverhalten der Taschenlampe. Der Constant Current Mode gibt gleichbleibende Leuchtkraft bis es quasi "nicht mehr geht". Die Leistung geht dann abrupt zur Neige. Anders verhält sich der Energy Saving Mode, bei dem die Leuchtkraft mit der Zeit immer weniger wird. Zur Sicherheit signalisert das Low Battery Message System eine sehr schwache Batterie.

Fazit:

Led Lenser ist nach wie vor eines der besten Unternehmen in diesem Segment und wird es sicherlich weiter bleiben. Die Ausarbeitung und die Innovation ziehen sich durch sämtliche Gerätelinien. Stark empfehlen kann ich diese Geräte Forstarbeitern sowie Jägern udgl. die auf eine leistungsfähige Taschenlampe angewiesen sind die nebenbei auch noch so einiges aushält. Spritzwasser und geringe Schmutzbelastung stellen keinerlei Problem dar. Ich würde diese Geräte als die "Leatherman's" der Taschenlampen bezeichnen.

In folgendem Kurzvideo sind einige Impressionen unseres nächtlichen Einsatzes zu sehen. Ebenfalls imposante Eindrücke kann man in der Led Lenser Gallery bestaunen.

Trigami Review: Led Lenser M14 from Computer Help Outs on Vimeo.

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Kommentare:

  1. Interessanter Beitrag. Ich habe mir selbst erst eine M7 gekauft. Was soll ich sagen...

    Der Mercedes unter den Taschenlampen. Überblendet meine jahrelang geliebte 3er Maglite und man kann auch wirklich noch von Taschenlampe reden.

    Die Mag war dann trotz entsprechenden Gürtelhalter immer noch ein Klotz am Bein.

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  2. Naja als Nachtarbeiter vielleicht sinnvoll, aber als Otto-Normalverbraucher reicht sicherlich eine normale Taschenlampe ;-)

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