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Donnerstag, 7. Oktober 2010

Worktflow: Smartphones freischalten

Aus aktuellem Anlass poste ich diesen Beitrag in folgendem Forum:

http://www.usp-forum.de/nokia-faq-anleitungen/35383-handy-freischalten-hacken-mit-helloox.html#post246705

Warum kann ich bestimmte Ordner meines Telefons nicht sehen? Warum kann ich nicht direkt auf die vorinstallierten Lieder zugreifen? Warum kann ich bestimmte Inhalte nicht löschen? Usw,...

Der Grund ist einfach der, dass alle Geräte mit Symbian einen geschützten Systembereich haben. Heisst, dass der Nutzer auf viele Inhalte nicht zugreifen kann. Weder direkt auf dem Telefon, noch über einen angeschlossenen PC.

Um das Telefon freizuschalten (also zu hacken) gibt es seit längerer Zeit das Projekt "HelloOX". Spätestens mit der aktuellen Version ist dieser Vorgang sehr einfach geworden, so dass keine besonderen Kenntnisse mehr nötig sind.



Was bringt es mir, HelloOX anzuwenden?
Je nach Modell (hier gibt es Unterschiede) werden sämtliche Inhalte sichtbar, sodass man auf alles zugreifen kann. Die Ristriktionen des Hersteller fallen weg.

Gleichzeitig enthält das Paket den sogenannten "RomPatcher". Er wird automatisch mitinstalliert und sorgt später dafür, dass es keine Zertifikatsabfrage mehr gibt. Sprich, es kann damit auch unsignierte Software problemlos installiert werden.

Ist HelloOX denn legal?
Ja, denn mit einem käuflich erworbenen Gerät kann man grundsätzlich tun, was man will.

Welche Geräte können mit "HelloOX" freigeschalten werden?
HelloOX funktioniert auf nahezu allen Geräten mit Symbian 60 (S60) der Versionen 3 und 5. Also auch auf den aktuelleren Modellen wie z.B. Nokia 5800 oder N97.

Aber ist unsignierte Software nicht immer etwas Illegales?
Keineswegs. Natürlich werden cracks überwiegend unsigniert ausgeliefert. Doch auch völlig legale Software ist nicht selten unsigniert. Für viele Hobbyprogrammierer und kleinere Entwickler ist es zu teuer, ihre Anwendungen zu zertifizieren, daher veröffentlichen sie die Dateien unsigniert.

Verliere ich meine Garantie durch den Einsatz von "HelloOX"?
Grundsätzlich muss man diese Frage mit "Ja" beantworten, denn die Software greift in das System ein, was gemäss der Garantiebedingungen eigentlich immer untersagt ist. Dieser Vorgang geschieht also auf eigene Gefahr. Wer dieses Risiko scheut, bitte nicht weiterlesen.

---------------------------------Installation-----------------------------

Zunächst einmal ladet Ihr Euch die aktuellste Version von HelloOX:
Handy Forum - Downloads - HelloOX2

Achtung: Hier geht das erste Problem schon los, denn diese Version ist selbst nicht signiert. Sprich, Ihr müsstet ein Zertifikat haben, um diese Version zu signieren (siehe die entsprechenden Threads hier in den FAQs).

Es wird auch eine signierte Version angeboten, hierfür müsst Ihr aber eine Spende in Höhe von 5,-USD an die Entwickler entrichten. Diese schicken Euch dann innerhalb von 24 Stunden eine auf jedem Gerät installierbare Version zu:
HelloOX2 official website - The easiest way to Hack Symbian S60 3rd & 5th

Die Installationsdatei muss auf das Handy übertragen werden, egal wohin.

Auf dem Handy dann die enstprechende Datei starten. Hier beachten, dass die unsignierte Version vorher noch signiert werden muss. Wer die signierte Version gegen eine Spende erhalten hat, muss dies natürlich nicht mehr tun. Also startet die Datei:



Die Intallation geht schnell, aber freut Euch noch nicht, es ist erst der erste Teil. Ihr seht nun das Symbol in Eurem Ordner "Programme":



Startet "HelloOX2" und weiter geht es im Text. Es werden einige Meldungen erscheinen, wie z.B.



oder



Dann werdet Ihr gefragt, ob Ihr "Modo" installieren wollt. Das ist ein Dateimanager. Ihr könnt es installieren, müsst es aber nicht. Ich selbt empfehle "Active File".



So, der erste Teil der Installation ist nun geschafft. Das Telefon ist freigeschalten. Damit Ihr aber auch unsignierte Software installieren könnt, müsst Ihr einen weiteren Schritt durchführen.

In Eurem Ordner "Programme" sollte sich nun eine weiterte Anwendung namens "ROMPatcher+" finden. Öffnet diese Anwendung:



Ihr müsst nun "Installserver_FP2" anwählen, dann klickt Ihr auf "Options" und dann auf "Add to Auto". Gleiches macht Ihr dann auch noch mit "open4all". Dadurch werden diese Anwendungen immer automatisch mitgestartet. Das war es auch schon, Ihr könnt den ROM Patcher wieder verlassen.

So, geschafft. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr die Anwendung "HelloOX" aus Eurem Ordner "Programme" wieder entfernen, muss aber nicht sein.

Jetzt solltet Ihr das Handy kurz einmal neustarten und könnt ab sofort uneingeschränkt darauf zugreifen. Noch der Hinweis: Solltet Ihr ein Laufwerk mit dem Buchstaben "Z" sehen - dieser ist nur für den Lesezugriff gedacht, auch bei einem freigschaltenen Telefon. Dieses Lauferk kann nicht beschrieben oder Inhalte gelöscht werden.

Viel Spass und nicht immer alles installieren, was man so im Internet findet.

Samstag, 22. August 2009

Workflow: Lästige Autostarteinträge dauerhaft entfernen


Heute beschreibe ich Ihnen, wie man mit handelsüblichen Windowstools ausgestattet, lästige Autostarteinträge dauerhaft entfernt.

Zuallererst überprüft man den Autostartordner im Startmenü. Dort löscht man alle unerwünschten Programmverlinkungen. Man wird aber rasch merken, dass dies nicht die Lösung all unserer Probleme ist. Dazu muss man ein wenig mehr in den Kern von Windows gehen, in dem die unerwünschten Elemente eingetragen sind. Hierzu öffnet man unter Start -> Ausführen und dem Kommando msconfig das Systemkonfigurationsprogramm.

Unter der Registerkarte Systemstart findet man nun sämtliche, im Autostart eingetragene Elemente. Das Löschen bzw. deaktivieren von Einträgen ist hier jedoch mit Vorsicht zu genießen, da unter Umständen für den reibungslosen Ablauf benötigte Services, fälschlicherweise deaktiviert werden. Dies führt dann zu Problemen beim Hochfahren von Windows. Hier also nur Elemente deaktivieren, bei denen man sich sicher ist, was man tut.

Wenn man sich nicht sicher ist, kann man durch rasche Internetrecherche ganz einfach den Zweck einer Anwendung eruieren.

Mittwoch, 19. August 2009

Workflow: Startbild beim Hochfahren von Windows verändern

Mit dem "Startbildschirm" ist der schwarze Hintergrund mit der Microsoft-Flagge, dem Schriftzug "Micosoft Windows XP Home / Professionell" und dem blauen Laufbalken gemeint. Ob sich bei den schnellen Ladezeiten von XP ein eigens kreierter Startbildschirm überhaupt lohnt, muß jeder für sich selbst entscheiden. Aber zweifellos macht ein schmucker Startbildschirm schon was her.

Der Startbildschirm von Windows XP ist in der Datei "Ntoskrnl.exe" im Verzeichnis
windows\system32
integriert.

Diese Datei sollte man aber keinesfalls ändern, denn wenn man daran etwas falsch macht, startet XP unter Umständen nicht mehr. Stattdessen sollte man mit einer Kopie dieser Datei mit anderem Namen arbeiten; z.B. Nto_bild.exe.

Damit diese Datei von XP verwendet wird, ergänzt man die "boot.ini" Datei (im Startverzeichnis von XP):
[boot loader]
timeout=5
default=multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS
[operating systems]
multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="Windows XP" /fastdetect
multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="Windows XP Test" /fastdetect /KERNEL=nto_bild.exe

Also einfach die normale Startzeile duplizieren, den Text zwischen den Anführungszeichen etwas verändern und den Parameter "/KERNEL=nto_bild.exe" anhängen. Damit erhält man beim Start von XP ein Bootmenü mit dem man zwischen der Originalversion "Ntoskrnl.exe" und der eigens kreierten "Nto_bild.exe" auswählen kann.Für ein neues Startbild benötigt man zuerst einmal ein Bild. Dabei muß es sich um eine BMP-Grafik handeln mit den Maßen: 640 x 480 Pixeln.

Diese Grafik darf (leider) nur 16 Farben enthalten und diese Farben sind auch nicht frei wählbar. Verwendet man andere Farben, so werden sie gnadenlos von XP umgewandelt und man erhält unter Umständen einen Startbildschirm mit "Falschfarben". Bild 1 enthält ein BMP-Bild mit der richtigen Farbpalette mit dem man weiter arbeiten kann.Um das eigens kreierte Bild in die Datei "Nto_bild.exe" hineinzukopieren verwendet man am einfachsten das kostenlose Programm "Resource Hacker".

Mit diesem Programm kann man die Datei "Nto_bild.exe" öffnen und über den Menüpunkt "Action" und dann auf "Replace Bitmap" das schwarze Bild Nr. 1 gegen ein eigenes austauschen. Wieso ist dieses Bild schwarz ? Hier arbeitet Microsoft mit einem Trick: Jeder farbige Bildpunkt enthält einen Zahlwert - aber die Farbpalette des Bildes enthält für jeden dieser Werte die Farbe schwarz. Mit Malprogrammen wie Photoshop oder Paint Shop Pro kann man die "richtige" Farbpalette auf dieses schwarze Bild anwenden und erhält dann die farbige Ansicht des Bildes. Nach dem Abspeichern der jetzt geänderten Datei "Nto_bild.exe" muß man halt den Rechner neu starten und im Bootmenü den zweiten Menüpunkt auswählen um den ersten Erfolg zu sehen.

Dabei fallen zwei Fehler auf:
In der linken, oberen Ecke wird immer ein kleines, schwarzes Rechteck über das Bild eingeblendet. Für die Behebung dieses Fehlers liegt noch keine Lösung vor. Wenn das eigene Bild allerdings in der linken, oberen Ecke sowieso schwarz ist, dann fällt dieser Fehler natürlich nicht auf.Etwa in der Mitte des Bildes, etwas nach unten versetzt, erscheint der fette Schriftzug "Home" oder "Professionell" je nach XP-Version - weiße Schrift auf schwarzem Grund. Dieser Schriftzug taucht allerdings nur dann auf, wenn sich in der Datei "Nto_bild.exe" das (schwarze) Bild Nr. 10 noch im Originalzustand befindet. Verändert man nur die Farbe des Bildes (z.B. in Grün) dann verschwindet schon mal die Schrift. Es bleibt dann aber noch der farbige Hintergrund (z.B. Grün). Ersetzt man jedoch dieses Bild Nr. 10 durch ein winziges 1 x 1 Pixel großes Bild so ist es praktisch unsichtbar.

Wie der blaue Laufbalken entfernt werden kann, ist bisher unbekannt. Aber zumindest die Farbe des Laufbalkens läßt sich verändern - ja man sogar eine winzig kleine Grafik "wandern" lassen. Z.B. einen Feuerball, eine kleine Lokomotive oder Amors Pfeil. Dazu muß man lediglich in der Datei "Nto_bild.exe" das Bild Nr. 8 ändern.

Die einzige Gefahr im Umgang mit modifizierten Logon-Screens liegt in der gewählten Auflösung der Hintergrund-Bitmap. Ist diese größer als die gewählte Desktop-Auflösung, kommt es zu einem Absturz des Rechners. Wer allerdings die Datei mit den hier gegebenen Tipps modifiziert, braucht diesen Fehler nicht zu fürchten.Mittlerweile stehen im Internet schon mehr als 1500 verschiedene Logon-Screens und knapp 500 Boot-Screens für Windows XP zur Verfügung. Wer sich die Modifikation der logonui.exe nicht zutraut, kann sich die Screens herunterladen und mit dem Programm LogonUI & Boot Randomizer installieren. Allerdings sind die meisten dieser Anmelde-Screens auf bestimmte Auflösungen optimiert und nicht absturzsicher. Die auf den folgenden Seiten angebotenen von ZDNet Deutschland erstellten Logon-Screens sind hingegen bis zu einer Auflösung von bis zu 1280 x 1024 Pixeln optimiert. Die logonui.exe in der Dateizdnet_planet_loko.zip ist sogar bis zu einer Auflösung von 1600 x 1200 Pixeln geeignet.Abstürze infolge einer nicht auf die Größe der Hintergrund-Bitmap abgestimmten Auflösung können mit den von ZDNet erstellten Anmelde-Screens nicht auftreten. Sollte es trotzdem - aus welchen Gründen auch immer - zu einem Absturz kommen, kann man sich mit dem Programm LogonUI & Boot Randomizer behelfen. Hierzu den Rechner im VGA-Modus starten (im Bootmenü F8 drücken und Option auswählen) und mit LogonUI & Boot Randomizer die Original-Datei wieder herstellen.

Es gibt auch Tools, die diese ganze mühsame Arbeit für euch von alleine erledigen. Aber dazu komme ich ein anderes Mal.

Freitag, 14. August 2009

Computertipp: Ipod Reset - Wenn nichts mehr geht!

Wenn der iPod plötzlich auf nichts mehr reagiert oder sich nicht mehr einschalten lässt, hilft oft nur ein Reset des iPod. Auf dieser Seite ist zu den verschiedenen iPod Modellen die Vorgehensweise für den Reset des iPods beschrieben.

Reset Click Wheel Reset Touch Wheel


iPod mit Click Wheel

Für iPod 5G, iPod Nano, iPod Photo, iPod mini
Für eine ausreichende Stromzufuhr sollte der iPod am Computer angeschlossen sein. Um den iPod zu resetten wird zuerst der Schalter "Hold" an der Oberseite des iPod vor und zurück geschoben. Anschließend drückt man die Tasten "Menu" und "Auswählen" (Taste in der Mitte, siehe Abbildung oben) gleichzeitig mehrere Sekunden lang, bis das Apple Logo im Display vom iPod erscheint. Unter Umständen muss diese Prozedur mehrmals wiederholt werden. Es empfiehlt sich, den iPod dafür auf einen Tisch zu legen.

iPod mit Touch Wheel oder Scroll Wheel

Für eine ausreichende Stromzufuhr sollte der iPod am Computer angeschlossen sein. Bei den älteren iPod Modellen drückt man nach dem Vor- und Zurückschieben des Schalters "Hold" an der Oberseite des iPod die Tasten "Menu" und "Start/Pause" gleichzeitig mehrere Sekunden lang, bis das Apple-Logo im Display vom iPod erscheint (siehe Abbildung oben). Unter Umständen muss diese Prozedur mehrmals wiederholt werden. Es empfiehlt sich, den iPod dafür auf einen Tisch zu legen.


iPod Shuffle

Zunächst sollte die Verbindung des iPod Shuffle zum Computer getrennt werden. Für den Reset muss der Schalter auf der Rückseite in die "Off" Position gebracht werden. Nach einer Wartezeit von 5 Sekunden schiebt man den Schalter in eine der Positionen "Der Reihenfolge nach wiedergeben" oder "Shuffle".

Zum Glück kommt es nicht allzu oft vor, dass der iPod einen Reset benötigt, aber jetzt wissen Sie wenigstens wie es funktioniert.

Donnerstag, 13. August 2009

Workflow: Autostart Elemente entfernen Teil II


Heute die Fortsetzung vom gestrigen Post:

Oft reicht das einfache Löschen aus dem Autostart Ordner nicht aus, denn man bemerkt weitere Tasktray Elemente die man für die ordnungsgemäßen Arbeit des Betriebssystems nicht benötigt. Hierzu gibt es einige Tools, die eine Hilfestellung darüber geben, was diese Prozesse tun, ob sie notwendig sind oder nicht. Dazu komme ich jedoch in einem meiner späteren Blogposts.

Ich beschreibe hier kurz noch eine weitere Möglichkeit wie man sich solcher unerwünschten Prozesse dauerhaft entledigt, wenn man ungefähr weiß was sie tun bzw. ob sie für das System notwendig sind.

Hierzu öffnet man Start -> Ausführen und gibt den Befehl msconfig ein.

Dann öffnet sich ein Fenster


in dem man alle Autostarteinträge des Systems findet. Hier kann man dann nach Belieben ausmisten und man bekommt einmal einen Überblick mit welchen, oft sinnlosen, Prozessen man zugemüllt wird, die allesamt die Performance des Systems beeinträchtigen.

Vorsicht: Hier sollte man schon ungefähr wissen, was man tut. Keine Systemprozesse deaktivieren, da sonst eine ordnungsgemäße Funktion eines anderen Prozesses oder Dienstes nicht 100% gewährleistet werden kann. Hilfsprogramme wie z.b. einen Acrobat Reader Starteintrag und dergleichen können getrost gelöscht werden.

Mittwoch, 12. August 2009

Workflow: Autostart Elemente entfernen Teil I

Eine Unsitte mancher Programme ist, dass sie sich im Autostart-Ordner eintragen, weil sie sich für so wichtig halten - auch das kostet Zeit beim Sytemstart und Rechenleistung.

Viele von ihnen setzen auch nur ein kleines Icon in den Tasktray. Das ist die rechte untere Ecke. Wenn sich dort viele Icons befinden, sollten sie einige der Programme aus dem Autostart-Modus entfernen. Schauen Sie in den Ordner
Start - Programme - Autostart

Außer einem Virenscanner muss da nichts stehen. Programme wie Acrobat Reader oder Office können Sie dort herausnehmen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag und ziehen sie Ihn aus dem Ordner in den Ordner Programme. Einige Programme starten allerdings ohne den Autostart-Ordner. Die meisten sind so fair, dass man das Starten beim Windows-Start deaktivieren kann. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Icons im Tasktray und suchen Sie nach so etwas wie Beim starten des Systems starten - meist unter Einstellungen. Wenn Sie so einige Programme deaktivieren konnten, sollte der PC einen Tick schneller gehen, und auch der Start etwas flotter sein. Was man noch tun kann um die Autostartprozesse zu reduzieren beschreibe ich morgen.


Mittwoch, 5. August 2009

Workflow: Mit DownThemAll effizient downloaden

Das Tool DownThemAll habe ich euch bereits in einem vorangegangenen Post vorgestellt. Nun zeige ich euch, wie ihr effektiv Inhalte von Seiten downloaden könnt und euch somit eine Menge Zeit erspart.

Stellen wir uns folgendes Szenario vor. Ihr habt eine Seite gefunden, die eingebettete Videos anzeigt. Um eins vorweg klarzustellen: In meinem Szenario rede ich von legalen, jugendfreien, und nichtkommerziellen Videos. Nun möchtet ihr diese auch auf eurer Festplatte haben, jedoch findet ihr keine URL oder wollt einfach unkompliziert und schnell das File haben. Dazu geht ihr wie folgt vor:

1. Mit Rechtsklick irgendwo auf der Seite öffnet ihr zunächst das Kontextmenü und klickt auf DownThemAll.

Es gibt noch einen weiteren zugehörigen Eintrag der dtaOneClick heißt. Wenn man mit der rechten Maustaste auf einen Link klickt und diesen Eintrag wählt, werden sämtliche Inhalte dieses Links auf einen Schlag heruntergeladen.





2. Klickt dann bei den Registerkarten auf "eingebettete Objekte". Hier findet ihr dann eine Auflistung sämtlicher Objekte die auf dieser Seite eingebettet sind. In diesem Fall sind es nur wenige, aber wenn ihr auf größeren Seiten unterwegs seit, können es schön einige Einträge sein und man verliert leicht den Überblick. Dabei helfen einem die Filter, die man weiter unten im Fenster einstellen kann. Dies erleichtert die Suche enorm. Die passenden Einträge werden mit einem grünen Haken markiert.



3. Als nächstes kann man noch den Speicherort wählen, sowie die Benennung der Dateien festlegen.

4. Auf Starten drücken und los geht der Download.

Samstag, 1. August 2009

Workflow: MAC-Adresse ermitteln unter Windows

In Netzwerken ist es immer wieder notwendig, das man seine eigene MAC-Adresse ermitteln muss, damit diese zum Beispiel in eine Firewall eingetragen werden kann. Über MAC-Adressen kann man auch ohne eine Verschlüsselung zu nutzen bequem WLAN Funknetze sichern. Bei der MAC-Adresse handelt es sich um eine 12 stellige Zeichenfolge aus Zahlen und Buchstaben (siehe Wikipedia) die eine Art Fingerabdruck Ihrer Netzwerkkarte ist. Die MAC-Adresse Ihrer Netzwerkkarte ist einmalig weltweit. MAC-Adressen werden zentral verwaltet und an Netzwerkkartenhersteller vergeben.
Um die MAC-Adresse unter Windows NT, 2000 oder XP zu ermitteln gehen Sie wie folgt vor:

Klicken Sie links unten auf Start -> Ausführen

In dem Eingabefenster geben Sie cmd ein und bestätigen Sie mit OK. Es öffnet sich jetzt ein DOS Fenster mit eine Eingabeaufforderung. Geben Sie jetzt den Befehl ipconfig /all ein. Sie sehen nun sämtliche wichtige Einstellungen und Daten für Ihre Netzwerkvervindung. Unter anderem wird Ihnen eine Physikalische Adresse angezeit. Dies ist Ihre MAC-Adresse immer in Zweiergruppen angezeigt und durch Bindestrich getrennt.

Wenn Sie mehrere Netzwerkarten eingebaut haben wird Ihnen für jede aktive Netzwerkkarte die MAC-Adresse angezeigt. Ja ich weiß, das war ein sehr kurzer Tipp, aber das musste auch einmal gesagt werden ;-)